© Nicole Zscherneck – Der Schlachthof Bühl ist eine wichtige Adresse für Achertäler Bauern.
Ortenau Direkt
Nach dem Aus der Schlachtungen in Ottenhöfen und Seebach standen viele Landwirte im Achertal vor einer zentralen Frage: Wohin mit Rindern, Schafen und Ziegen? Eine mögliche Lösung bietet der Schlachthof in Bühl. Erste Betriebe aus der Region liefern ihre Tiere bereits dort an. Betreiber und Aufsichtsrat setzen auf kurze Wege und flexible Abläufe, um den Betrieben eine praktikable Alternative zu bieten und zugleich die traditionelle Weidewirtschaft in der Region zu sichern.
© O´Kivu – Der Inhaber des O´Kivu in der Kehler Innenstadt, Christian Semudogo, sorgt mit seinem Team für Wohlfühlatmosphäre.
Freizeit & Events / Food & Lifestyle
Wenn raue Soulstimme auf akustischen Folk trifft, entsteht ein Abend voller Gefühl und Geschichten. Der französische Singer-Songwriter Victor Nash bringt seine intensiven Songs ins Kehler Restaurant O’Kivu – ein Ort, der wie seine Musik von Begegnungen, Aufbruch und Herkunft erzählt. Zwischen Country-Anklängen, leiser Folk-Melancholie und persönlicher Offenheit entfaltet Nash ein intimes Konzert, das perfekt zur warmen Atmosphäre und afrikanischen Gastfreundschaft des Hauses von Christian Semudogo passt.
© Gemeinde Steinach – Bürgermeister Benedikt Eisele hat das Amt in schwierigen Zeiten übernommen.
Ortenau Direkt
Mit 30 Jahren Bürgermeister einer Schwarzwaldgemeinde – und das als weitgehend Unbekannter: Benedikt Eisele hat die Wahl in Steinach überraschend gewonnen und steht nun vor großen Aufgaben. Im Gespräch mit dem Ortenau Journal erklärt der Jurist, warum er auf Transparenz, Teamarbeit und moderne Kommunikation setzt – etwa über einen eigenen WhatsApp-Kanal. Eisele spricht über Investitionsstau, Wohnraum, Gewerbeentwicklung und darüber, weshalb Bürgermeister heute eine andere Rolle haben als früher.
© Andreas Peter Geng – Am Ostermarsch von Kehl nach Straßburg nahmen laut Veranstalter 400 Menschen teil.
Eurodistrict / Ortenau Direkt
Ein Demonstrationszug als Brückenschlag: Rund 400 Menschen sind am Ostersamstag von Kehl nach Strasbourg gezogen, um ein Zeichen für Frieden und Verständigung zu setzen. Der Ostermarsch – getragen von 17 Organisationen – führte von der Kehler Friedenskirche über die Europabrücke bis zur Passerelle des Deux Rives – mitten über die deutsch-französische Grenze. Fahnen, Reden und Musik begleiteten den Weg durch Geschichte und Gegenwart einer Region, in der der Rhein längst verbindet.
© Sergio Ebersoldt – Der Sänger aus Straßburg feiert mit seiner Band „Les Chambords“ 25-Jähriges.
Eurodistrict
Was passiert, wenn deutscher und französischer Rock’n’Roll aufeinandertreffen? Sergio Ebersoldt, Sänger aus Straßburg und Gründer der legendären Band „Les Chambords“, macht es vor: Seit 25 Jahren verbindet er mit Petticoat, Lederjacke und endlosem Highway die Musikwelten beider Seiten des Rheins. Vom Coversong-Hit bis zu eigenem Rock’n’Roll-Spirit zeigt er: Musik kennt keine Grenzen, nur Herz und Groove – und genau das lebt Ebersoldt authentisch und voller Leidenschaft. Deutsche und Franzosen will er vereinen.
© panoramique_pix – Die Trambrücke über den Rhein steht sinnbildlich für die Arbeit des Ortenau Journals.
– In eigener Sache –
Unabhängiger Journalismus braucht Rückhalt. Genau deshalb hat das gemeinnützige Ortenau Journal eine Spendenkampagne gestartet – und die ersten Unterstützer haben bereits reagiert. Doch bis zum Ziel fehlen noch 3.500 Euro. Das Geld soll unter anderem Autorenhonorare sichern und Gründungskosten decken. Gleichzeitig arbeitet das Redaktionsteam weiter daran, ein konstruktives, grenzüberschreitendes Online-Magazin für die Region zu entwickeln – mit klaren Themen und gründlicher Recherche.
© Bastian Bochinski – Campino war klar erkennbar die „natural born Rampensau“.
Kunst & Kultur
Von rebellischem Punk bis zu unvergesslicher Freundschaft – Jürgen Stark blickt zurück auf 45 Jahre mit Campino und den Toten Hosen. Zwischen wilden Clubauftritten, Tournee-Abenteuern und unzähligen Hits entstand eine Bandgeschichte voller Mut, Humor und Authentizität. Stark erinnert sich in Teil 2 an die frühen Tage der Band, die er persönlich kennt, die kreativen Höhenflüge und die einzigartige Dynamik der Band, die bis heute Fans im In- und Ausland begeistert und nun ihren Abschied plant.
© OFAJ – 120 Expert:innen aus ganz Europa nahmen an der Konferenz des DFJW im Europaparlament teil.
Eurodistrict + Arbeitswelt
Wie können Azubis leichter Erfahrungen im Nachbarland sammeln? Darüber diskutierten Expert:innen aus mehreren europäischen Grenzregionen im Europäischen Parlament in Straßburg. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie internationale Mobilität in der beruflichen Ausbildung gestärkt werden kann. Projekte wie „Regio Lab“ am Oberrhein zeigen bereits Wege auf: Mit Praktika und neuen Kooperationen sollen junge Menschen ermutigt werden, Grenzen zu überschreiten – beruflich wie kulturell.
© freepik – Wandel gelingt dort, wo Erfahrungswissen und neue Denkweisen aufeinandertreffen.
Arbeitswelt – Serie GenZ (4)
Faul, bequem oder überfordert? Über die Generation Z kursieren viele Urteile – doch sie greifen meist zu kurz. Die Sozialpädagogin Nicole Eppie Wagner schaut hinter die Klischees und beschreibt, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen junge Menschen heute aufwachsen. Steigende Lebenshaltungskosten, unsichere Zukunftsaussichten und neue Rollenbilder prägen ihre Entscheidungen. Im 4. Teil und letzten Teil der Beitragsserie analysiert sie Vorurteile und was Generationen voneinander lernen können.
© Christian Huber – Ein Drachenfest am Strand von Bali war einer der letzten Eindrücke auf der Reise.
Food & Lifestyle
Ein Jahr unterwegs, 18 Länder, tausende Kilometer – und am Ende Indonesien: Für den Ortenauer Christian Huber wurde Bali, Lombok und Java zum letzten Kapitel einer außergewöhnlichen Reise. Vom Fahrradtrip nach Athen bis zu tropischen Inseln führte ihn sein Weg quer über Kontinente. Zwischen Massentourismus, spektakulären Vulkanlandschaften und authentischen Inseln sammelte er Eindrücke, Begegnungen und Erfahrungen – bevor in Jakarta schließlich der Kreis einer einjährigen Weltreise schloss.