Am Montag nahmen mit 380 Erstsemestern etwas mehr junge Menschen als im vergangenen Jahr ein Bachelor- oder Master-Studium an der Hochschule Offenburg auf. So herrschte am Montagmorgen im Gebäude D der Hochschule Offenburg ein geschäftiges Treiben. Prof.in Dr. Grit Köhler, die Prorektorin für Studium und Lehre, begrüßte die „Neuen“ und lud sie ein, gemeinsam „aus einer schönen Zeit etwas Wunderbares zu machen“, wie die Hochschule in einer Pressemitteilung schreibt.
„Aufeinander zugehen“
Passend dazu hatte sie die Eingangsmelodie der britischen Fantasy-Comedy-Serie „Good Omens“ mitgebracht, die nach Meinung von Köhler zahlreiche Parallelen zum Studium aufweist: Wie die Serie sei das Studium klug, manchmal auch erst im zweiten oder dritten Anlauf zu verstehen, lustig, schräg und in persönlich schwierigen Zeiten auch mal ein Drama, das aber (hoffentlich) gut ausgehe, so die Prorektorin. Angesichts auch global schwieriger Zeit sei es zudem wichtig, dass wie in der Serie Extreme aufeinander zugehen und sich finden.
Getreu dem Motto der Hochschule „Denken wird machen“ riet sie demnach den Studienanfängerinnen und -anfängern: „Leben Sie Ihre Neugier aus, schauen Sie über Mauern hinweg und nutzen Sie Ihre Fähigkeit mit Gedanken zu spielen.“ Und falls es mal nicht so gut laufe, gelte es wie in dem alten Song „A Nightingale Sang in Berkely Square“, der Schlussmelodie der Serie, die Hoffnung nicht zu verlieren.
Breite Unterstützungsangebote
Im Namen der Stadt Offenburg und von Oberbürgermeister Marco Steffens hieß anschließend Gemeinderatsmitglied Jess Haberer die Studienanfängerinnen und -anfänger in Offenburg willkommen. Aus seinem eigenen Studentenleben wisse er noch, dass dieser neue Lebensabschnitt mit Vorfreude, Neugier und manchmal auch Überforderung verbunden sei so Haberer, aber die Erstsemester seien wie die große Zahl der Anwesenden zeige, ja in bester Gesellschaft. Er lud alle ein, die Kneipen, Geschäfte oder Einrichtungen Offenburgs kennenzulernen und verwies auf Unterstützungsangebote wie beispielsweise den Senior Service für die internationalen Studierenden. Zu den Freiheiten in der Freiheitsstadt gehöre es dazu, gemeinsam Feste zu feiern, Kultur zu erleben und Sport zu treiben.
Danach hätten sich der Allgemeine Studierendenausschuss AStA, die Campus-IT, die Bibliothek, das Studierendenwerk, das International Office und die Mentorinnen und Mentoren kurz vorgestellt. In der Pause konnten sich der Mitteilung zufolge die Erstsemester im Foyer von Gebäude D über die Angebote von StudiumPlus, Studierendenwerk, International Center, Career Center, Hochschulseelsorge, AG Nachhaltigkeit oder Hochschulorchester und -chor informieren sowie studentische Projekte wie den Schluckspecht oder das OGF- und das Edu Fab Lab kennenlernen.
3.700 Studierende insgesamt
Bewirtet wurden Sie dabei vom ASTA und einem von Medienstudierenden organisierten Kuchenverkauf. Am Nachmittag hätten dann noch erste Treffen mit den Mentorinnen und Mentoren sowie Campustouren für die neuen Studierenden auf dem Programm gestanden. Anschließend klang der erste Tag der Studienzeit mit einem gemeinsamen Grillen auf Einladung des AStA aus. In den kommenden Tagen würden noch studiengangspezifische Informationsveranstaltungen auf die Erstsemester warten.
Die Hochschule Offenburg bietet nach eigenen Angaben im Sommersemester 2025 in den Bereichen Medien, Technik und Wirtschaft 25 Bachelor- und 24 Master-Studiengänge sowie das Einstiegssemester startING an. Die Zahl der neuen Studierenden sei mit rund 380 im Vergleich zum Sommersemester 2024 leicht gestiegen. Gut 70 Prozent der Erstsemester begannen einen Bachelor-, knapp 30 Prozent einen Master-Studiengang. 45 Prozent der neuen Studierenden seien Frauen, mehr als 50 Prozent Männer. Insgesamt studieren an der Hochschule Offenburg aktuell rund 3700 Studierende aus dem In- und Ausland.
red/wh
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