Am Montag lud der Verein Kalliope e.V. zum ersten Mal die Öffentlichkeit ein, einen Blick auf das Projekt geSICHTet zu werfen. Ausgestellt werden Kunstwerke und interaktive Installationen, die in einer generationsübergreifenden Zusammenarbeit mit Offenburger Frauen* und unter anderem mit von Obdachlosigkeit, Armut und Wohnungslosigkeit bedrohten oder betroffenen Frauen* entstanden sind. Die Ausstellung im „Raum für Räume“ in der Metzgerstraße 13 in Offenburg ist noch bis einschließlich kommenden Samstag geöffnet.
Zur Eröffnung kamen etwa 70 interessierte Personen in den „Raum für Räume“ in der Metzgerstraße 13. Den Auftakt bildete eine Masken-Performance, bei der die Performerinnen sich in Zeitlupe bewegten und mit den Zuschauenden interagierten. Diese berührte vor allem durch Schlichtheit und Präsenz der Ausführenden, die für einen Moment sehr persönlich sichtbar wurden.

Maskenperformance in der Metzgerstraße. Foto: Michael Eickmann
17 Meter lange Papierrolle
In der anschließenden spielerischen Eröffnungsrede zitierten die vier initiierenden Künstlerinnen Franziska Kuen, Hannah Monninger, Jasmin Walter und Lara Süß Autorinnen und Aktivistinnen und beleuchteten das Thema der Unsichtbarkeit von Frauen in unserer Gesellschaft. Besonders beeindruckend war die raumeinnehmende, über 17 Meter lange Papierrolle, die von Betroffenen in der Anlauf- und Beratungsstelle ELLEfriede gestaltet wurde.
Die Ausstellung ist eingebettet in die Aktionswochen „Armut bedroht alle“ und ist bis einschließlich Samstag, den 17.10.2026 geöffnet. Während der Öffnungszeiten sind einige der Künstlerinnen anwesend und stehen für einen Austausch zur Verfügung.
Öffnungszeiten:
Donnerstag, 15. Oktober 15 – 17 Uhr
Freitag, 16. Oktober, 15 – 18 Uhr,
Samstag, 17. Oktober 10 – 14 Uhr
Ort: „Raum für Räume“ in der Metzgerstraße 13
Eintritt: Der Eintritt ist frei. Spenden willkommen.
Internet: www.kalliope-verein.de
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