Regionale Bio-Produkte
Bio-Genuss, regionale Vielfalt aus Mittelbaden und frühlingshafte Atmosphäre: Am 29. März erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Bio-Markt in Lahr (Ortenaukreis) ein abwechslungsreiches Angebot aus regionalen Bio-Produkten, kulinarischen Spezialitäten und Informationen rund um nachhaltige Landwirtschaft. Zwischen 12 und 17 Uhr lädt die Bio-Musterregion Mittelbaden+ auf dem Lahrer Marktplatz dazu ein, die Vielfalt ökologisch erzeugter Lebensmittel aus Mittelbaden zu entdecken, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Direkter Kontakt mit Erzeuger:innen
Neben Produkten zum Mitnehmen – darunter Honige, Speiseöle, Gemüse oder frische Topfkräuter – steht demnach beim Bio-Markt vor allem auch der Genuss vor Ort sowie der direkte Kontakt mit den Erzeugerinnen und Erzeugern im Mittelpunkt. Zahlreiche Stände bieten Speisen zum Sofort-Verzehr an: von Pommes und Bratwurst über Bowls und Burger bis hin zum Gyros-Tempeh. Dazu gibt es passende Getränke – vom regionalen Streuobstsaft bis zu badischen Weinen. Sitzgelegenheiten würden dazu einladen, die Spezialitäten in entspannter Atmosphäre zu genießen und sich auszutauschen.
Vielzahl an kulinarischen Ständen
Mit kulinarischen Ständen sind etwa dabei: die Ölmühle Walz aus Oberkirch, die Demeter-Imkerei VimBienen aus Bühl-Vimbuch, das Weingut Liebich aus Sinzheim, Abeentoo Tempeh aus Schwanau, die Solidarische Landwirtschaft Mahlberg, die Gärtnerei Bahr, Schnitzer aus Offenburg mit glutenfreien Produkten, der Förderverein Ortenauer Streuobst Anbau (FOSA) aus Offenburg mit Streuobst-Spezialitäten und Grill and Chill aus Lahr. Ergänzt wird das Angebot um Info-Stände der Biomusterregion Mittelbaden+ sowie der Bildungswerkstatt des Vereins BIO Mittelbaden-Ortenau+.

Statement von OB Markus Ibert
Der Bio-Markt sei Teil eines erlebnisreichen Aktionstags in der Lahrer Innenstadt. Parallel veranstaltet die Werbegemeinschaft Lahr den beliebten Blütensonntag. Zudem findet erstmals ein Altstadt-Antikmarkt auf dem Sonnen- und Urteilsplatz statt. „Der Bio-Markt ist eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt und Qualität regionaler Bio-Produkte kennenzulernen. Gleichzeitig bringt er Lahrer Bürgerinnen und Bürger, Erzeugerinnen und Erzeuger sowie Gäste unserer Stadt zusammen. Gerade im Rahmen des Blütensonntags wird unsere Innenstadt so zu einem lebendigen Ort für Genuss, Begegnung und nachhaltige Landwirtschaft“, wird der Oberbürgermeister der Stadt Lahr, Markus Ibert, zitiert.
Bio-Markt als Plattform
„Den Erzeugerinnen und Erzeugern wollen wir mit dem Bio-Markt eine Plattform bieten. Gemeinsam wollen wir Einheimische wie Gäste mitnehmen und ihnen zeigen, wie viel Arbeit und Leidenschaft hinter den einzelnen Produkten steckt. Wir haben ein reichhaltiges Angebot an Bio-Produkten in Mittelbaden. Bio ist lecker, ein Probierer lohnt sich!“, erläutert die Regionalmanagerin der Bio-Musterregion Mittelbaden+, Dr. Laura Willer. Für die musikalische Begleitung sorgt von 14 bis 17 Uhr der Karlsruher Gitarrist und Sänger Vincent Alexander. Für Kinder finde auf dem Bio-Markt von 14 bis 17 Uhr ein Mitmach-Programm mit Ostereierfilzen und Basteln mit Naturmaterialien statt.
Von der Grenze bis in die Vorbergzone
Hintergrund 1: Die Bio-Musterregion Mittelbaden+ bietet unterschiedliche Veranstaltungsformate für Landwirtinnen und Landwirte, die an ökologischem Landbau interessiert sind sowie zum Thema Bio für die Außer-Haus-Verpflegung und Großküchen wie etwa von Kantinen, Kliniken oder von Schulen. Die Bio-Musterregion Mittelbaden+ erstreckt sich von der deutsch-französischen Grenze in der Rheinebene bis in die Vorbergzone des Mittleren Schwarzwalds. Sie umfasst den Landkreis Rastatt, den Ortenaukreis und den Stadtkreis Baden-Baden.
Viele Klein- und Nebenerwerbsbetriebe
Hintergrund 2: Das Gebiet der Bio-Musterregion Mittelbaden+ wird etwa zur Hälfte landwirtschaftlich genutzt. Bekannt ist die Region für ihren vielseitigen Obstanbau, traditionsreiche Reblandschaften und Streuobstwiesen. In der Region Mittelbaden sind über 3.500 landwirtschaftliche Betriebe ansässig. Davon sind viele Klein- und Nebenerwerbsbetriebe, die ihre Produkte direkt vermarkten. Insgesamt liegt der Anteil an ökologisch bewirtschafteten Flächen unter dem Landesdurchschnitt.
Siehe auch hier:
Experten berieten Landwirte bei Netzwerktreffen der Bio-Musterregion Mittelbaden+