Ingrid Maier hat das Erbe des Humanismus wie ein altes Bild neu gerahmt und entstaubt – gefunden als Schatz im tiefen Dschungel künstlerischer Impressionen und vielseitigster Ausdrucksformen. Denn wo wahre Kunst, die zwingend von Können kommen muss, sich in Form und Gestalt vollendet, da geht es um zutiefst menschliche Sensationen, um neuronales Wunderwerk mit allen Sinnen und sehr individuellem Verstand plus hellwachem Erfahrungs-Geist und – natürlich- um professionelle Technik. All das ist bei der 1961 in Bohlsbach bei Offenburg Geborenen sowohl zeitgenössisch als auch traditionell und universell aufgestellt: artifizielle Intelligenz!
Dabei ist schon ihr Lebenslauf ein interessantes Bilderbuch: solide kaufmännisch ausgebildet, dann tätig im Projektmanagement sowie in der Geschäftsführung bei einer Fernsehproduktionsfirma und befasst mit Postproduktion (Synchronisationen). Letzteres überwiegend für den deutsch-französischen Kultursender Arte. Fortlaufend blieb sie hellwach beim Beobachten aller Trends und Strömungen, hielt sich fit per Ausbildung zum Medienoperator für DTP, lernte alles über Grafikdesign, was wiederum zu einer Beschäftigung in einer Werbeagentur führte.

Das Haus der Kunst von Ingrid Maier in Oberkirch. Fotos: Ingrid Maier
Deshalb steuert sie noch heute klassische Malerei, mit der sie bereits schon als Kind begann – als das traditionelle Handwerk – souverän durch alle technischen Innovationen hindurch. 1993 begann sie mit der Ölmalerei, ihr Mitbringsel für die Epoche des Multimediadesigns und der artifiziell-elektronischen Computerleistungen.
Ungewöhnlich ist alles an ihr und ihrem kollegialen Netzwerk: Das Basiscamp steht im Oberkircher Haus der Kunst mit der wenig bescheidenen Headline: „ART ON THE RENCH“ – über 400 Exponate aus allen Stilen und Epochen, gesammelt von ihr und ihrem Mann Heinz Maier, können hier besichtigt werden. Sie laden zum Verweilen in Kunst an der am Garten vorbei fließenden Rench. Aus ihren Künsten erwuchs ein sinnstiftendes Kürzel: „INTELLGENIAL“.
Gekoppelt an den in Österreich gefundenen, international agierenden Art-Mastermind James Tiberios (sein Pseudonym ist auch ein Statement gegen die triviale Banalisierung der Instant-Popstarkultur). Und beide – hört, hört!, trauen sich was; nämlich „die Herausforderungen und Chancen der KI in der zeitgenössischen Kunst“ geradezu revolutionär zu gestalten. Und zwar durch die Überführung des EDV-Datenstaubsaugers „KI“ in echtes künstlerisches (versus „künstliches“) urheberrechtlich gesichertes Profi-Handwerk.

KI-Künstler James Tiberios. Foto: James Tiberios
By the way: „KI“ wurde nirgends so blödsinnig übersetzt und falsch interpretiert wie hier, bei uns, in einem Denglisch-Entwicklungsland, welches – weltweit einmalig und fast schon peinlich – bekanntlich mobile Telephonie sprachlich zum „Handy“ transformierte.
Eine letzte große Besonderheit in diesem modernen Potpourri der Kunst ist in dem gewaltigen bildnerischen Gesamtrahmen der Bereich der erotischen Kunst. Fans von „Shades of Grey“ werden sich hier wiederfinden sowie Bewunderer der fernöstlichen, asiatischen Erotik (bis hin zu SM, keine Pornografie!) – Merke: Japan ist aktuell das Highlight der funky western zivilisation, so wie es diese sinnliche, tabulose Freizügigkeit noch in den 1980er und 1990er Jahren mit dem Flair der „Leichtigkeit des Seins“ auch mal bei uns gab!
Am Mittwoch, den 12. August, von 16–19 Uhr öffnet Ingrid Maier die Türen für eine persönliche Gesprächsrunde – ein offener Raum für Austausch, Inspiration und kunstnahe Begegnung. Parallel dazu können sowohl das „Haus der Kunst“ als auch die Galerie INTELLGENIAL besichtigt werden. Die Räume stehen frei zur Erkundung, zum Verweilen, zum Staunen. Für Erfrischung ist gesorgt: Sekt und Selters auf Spendenbasis. Die Spenden fließen – wie bisher – dem Tierschutz zu. Diese schöne Tradition soll fortgeführt werden.
„Erotik zeigt, was erlaubt, tabuisiert und auch gefeiert wird. Erotische Kunst thematisiert in erster Linie Nähe und Intimität aber auch Begehren und Verletzlichkeit sowie Machtverhältnisse. Erotik in der Kunst erlaubt Experimente mit Form, Identität und Körperlichkeit“, sagt dazu Ingrid Maier. Sie rege dazu an, sich über sich selbst und seine Vorstellungen nachzudenken. „Erotische Kunst als Raum für Freiheit, in dem man Dinge ausdrücken darf, die im Alltag nicht unbedingt angesprochen werden bzw. immer noch Tabu sind.“
Ortenau Journal: Wie bist du zur Kunst gekommen?
Ingrid Maier: Kunst begleitet mich eigentlich schon mein ganzes Leben. Im Jahr 2000 kamen Kunstfotografie und Grafikdesign sowie Bodypainting hinzu. Ich habe an Wettbewerben teilgenommen. Beim Wettbewerb der BILD Zeitung („Bild dir deine Werbung“) 2009 gelangte ich in die Top Ten der „10 frechsten Bildwerbungen“, von über 10.000 Einsendungen – und damit verbunden war der Gewinn der Ausstellung meines Beitrages in der Axel-Springer-Passage Berlin.
Ortenau Journal: Wer sind deine Vorbilder und bestimmte Inspirationen?
Ingrid Maier: Vorbildfunktion, als ich anfing zu malen, hatten Van Gogh und auch Klimt, später dann Picasso und Dali… heute hat sich nach über 30 Jahren mein eigener Kunststil herauskristallisiert: „INTELLGENIAL-Kunst“. Ich male in Öl, Acryl, Kreide, Kohle, Marker, auf verschiedenen Medien, wie Leinwand oder Papier und auf Wänden. Ich mache auch Bodypainting mit Modellen, außerdem fotografiere ich, also Reise- und Kunstfotografie. Nach der Ausbildung zum Medienoperator habe ich mich auf Grafikdesign spezialisiert. Ab diesem Zeitpunkt eröffneten sich ganz neue Welten. So entwickelte sich mit der Zeit ein eigener Kunststil, der sich sozusagen aus meinen eigenen einzelnen Kunstwerken speist. Hierbei werden Kunstwerke, die ich geschaffen habe, zu einem neuen Kunstwerk kreiert. Dieses erschafft neue Welten und Ansichten und soll den Betrachter zum Nachdenken und Austausch anregen, denn jeder sieht ja etwas anderes in der Kunst.

Künstlerin Ingrid Maier. Foto: Ingrid Maier
Ortenau Journal: Malerei bzw. Bildende Kunst trifft KI und das ergibt einen Transformationsprozess. Was geschieht hierbei konkret?
Ingrid Maier: Die Idee, aus KI-Kunstwerken reines Grafikdesign zu machen, entstand im Kontakt zum internationalen KI-Künstler James Tiberios aus Österreich. Er verfügt über einen riesigen Erfahrungsschatz in der KI-Kunst und hebt sich damit in der Kunstwelt positiv ab. Er lässt wirklich einzigartige Kunstwerke entstehen… . alles ohne Bildmaterial sondern nur mit Prompten (Drehbüchern). Ergänzt werden seine hochwertigen KI-Bilder mit inspirierenden Titeln und Texten, die einen großen Anteil des Gesamtkunstwerkes ausmachen.
Ortenau Journal: Ist KI Malerin und Rechenmaschine in Symbiose?
Ingrid Maier: Reine KI wollte ich eigentlich nicht, da ich vollständig hinter meinem eigenen Kunststil stehe. So wurde die Idee zur Kooperation mit James Tiberios geboren, Genauer gesagt: aus seinen KI-Kunstwerken erstelle ich nun ein reines Grafikdesignkunstwerk, übernehme Thematik und Kunst aus der KI und setze sie mit meiner eigenen Grafikdesign-Kunst in einen neuen Kontext. Dieses INTELLGENIAL-Bild wird nach Fertigstellung dann von James Tiberios als bewegtes Bild oder als „Glitch“ weiterbearbeitet und mit Titel und Text versehen. So entsteht seine Einzigartigkeit. Und so entstand eine einzigartige Kollektion, die seit 2026 auf der Plattform Objkt.com für NFT Kunst international ausgestellt und zum Verkauf angeboten wird. Besonderheit und KI zum Trotz: Jedes dieser Kunstwerke ist einzigartig und absolut fälschungssicher!
Ortenau Journal: Was bedeutet hierbei eine „fortbestehende Signatur“ (Blockchain) in diesen Werken?
Ingrid Maier: NFT (Non-Fungible Token, Anm. d. Red.) – also nicht ersetzbare Objekte und Bilder – haben den Vorteil, dass diese absolut fälschungssicher und im Original verkauft werden können. Diese Bilder werden „gemintet“, das heißt, das Bild erhält eine individuelle Signatur, auf der die Angabe über den Urheber (Künstler) mit Entstehungsdatum enthalten ist. Sie erhalten also eine Signatur – Blockchain – die auf ewig mit diesem Bild verbunden bleibt, ebenso gehören Titel und Text immer zu diesem Kunstwerk dazu. Ergo: Kauft also ein Käufer diese Bild, bleibt der Urheber immer in der Signatur und auch der Käufer bleibt immer auf diesem Bild sichtbar sowie bei einem Wiederverkauf jeder weitere Käufer auch in der Signatur zum Bild aufgenommen wird. So entsteht quasi eine Kette von Signaturen, die genau den Werdegang des Bildes darstellen. Das unterstreicht wiederum die Einzigartigkeit dieser Kunstwerke in einem fälschungssicheren Aktionsverlauf. Denn so kann man prinzipiell auch noch nach Jahrtausenden Ursprung und Urheber (Künstler) zurückverfolgen und alle seine Besitzer aus der Zwischenzeit. Was natürlich für die festgefahrenen Urheberrechtsdebatten rund um digitale Nutzungen, Streaming, KI etc. hochspannende Impulse in den Ring wirft.
Ortenau Journal: Bedeutet dieses die künstlerische Rück-Eroberung der EDV-Hochleistungs-Internet-Piraterie-Räume?
Ingrid Maier: Genau genommen ja. Durch den Kunststil INTELLGENIAL kehre ich die Entwicklung in der KI um in eine Richtung, welche die emotionale Kunst nicht verliert! Emotionale künstlerische Intelligenz statt künstlicher, seelenloser Datenbrei. Die traditionelle Kunst geht aktiv in digitale Räume, also inklusive KI‑Kunst, Web3 und NFT‑Kultur – hinein und schafft mit einer souverän hybriden, postdigitalen Ästhetik ein anspruchsvolles Gegengewicht zur anonymen Internet‑„Klaumacherei“ und gegen die bereits die Welt flutende triviale KI‑Massenware.

INTELLGENIAL & JAMES T. – CO. PRODUCTION ART.
• Besichtigen kann man das Haus der Kunst – Reservierung erforderlich – jeden 2. Sonntag im Monat von 11:00 bis 14:00 Uhr und jeden 2. Mittwoch im Monat von 16:00 bis 19.00 Uhr. Aber auch auf Anfrage unter Mail: intellgenial-kunst@t-online.de oder Tel. 07802-3664 (AB)
• Galerie in Oberkirch-Stadelhofen. Die Galerie INTELLGENIAL (Kunst an der Rench) ist generell alle 2 Wochen mittwochs von 16-19 Uhr und sonntags von 11-14 Uhr geöffnet, aber auch auf Anfrage. Zudem regelmäßige Sonder-Ausstellungen.
• Momentan sind Bilder auch in Oberkirch-Zusenhofen (Friseur Bubikopf) zu sehen. Außerdem kann man die Kooperationskunst INTELLGENIAL & James Tiberios seit dem 12. Februar 2026 auf der Internationalen Plattform Objkt.com bewundern und auch kaufen. Bilder sind auch auf Instagram zu sehen. Hier sind momentan mehr als 360 Bilder ausgestellt.
intellgenial-kunst@t-online.de
• Zugang zur NFT‑Kollektion per Link
INTELLGENIAL & JAMES T. – CO. PRODUCTION ART
Sensual eroticism in the play of colors
Am Mittwoch, den 12. August, von 16–19 Uhr öffnet Ingrid Maier die Türen für eine persönliche Gesprächsrunde – ein offener Raum für Austausch, Inspiration und kunstnahe Begegnung. Parallel dazu können sowohl das „Haus der Kunst“ als auch die Galerie INTELLGENIAL besichtigt werden. Die Räume stehen frei zur Erkundung, zum Verweilen, zum Staunen. Für Erfrischung ist gesorgt: Sekt und Selters auf Spendenbasis. Die Spenden fließen – wie bisher – dem Tierschutz zu. Diese schöne Tradition soll fortgeführt werden.
Internet:
sowie gemeinsames Label www.JTI-GIM-Art-Code.com
Ingrid Maier – Intellgenial Kunst
James Tiberios – Art @ Markets
INTELLGENIAL & JAMES T. – CO. PRODUCTION ART
Sensual eroticism in the play of colors
JAMES TIBERIOS & INTELLGENIAL INGRID MAIER -CO-ART
• Instagram:
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Ingrid Maier (@intellgenial) • Threads – sag mehr
James Tiberios (@james.tiberios) • Instagram-Fotos und -Videos
James Tiberios (@james.tiberios) • Threads – sag mehr
James Tiberios (@JamesT41008) / X

Ortenau Journal-Autor Jürgen Stark
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