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Ironman-Erfolg in Maskat (Oman): Offenburger Jörg Scheiderbauer holt M45-Titel und löst WM-Ticket für Nizza

Jörg Scheiderbauer, Triathlet
© Alexandra Scheiderbauer – Der Offenburger Triathlet Jörg Scheiderbauer hat den Ironman in Maskat gewonnen.
Starkes Comeback auf internationaler Bühne: Bei der Ironman 70.3 Middle East Championship in Maskat (Oman) sicherte sich der Offenburger Triathlet Jörg Scheiderbauer den Titel in der Altersklasse M45 und löste damit das Ticket für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza. Nach zwei Jahren Wettkampfpause überzeugte er mit einer konstant starken Leistung in allen Disziplinen und behauptete sich in einem hochklassig besetzten Feld von rund 1.000 Athleten im Endspurt bis ins Ziel.
WM-Qualifikation geschafft

Bei der Ironman 70.3 Middle East Championship in Maskat/Oman hat Jörg Scheiderbauer vom Offenburger racextract Schnitzer racing Team wurde in der Altersklasse M45 Ironman 70.3 Middle East Champion und qualifizierte sich damit direkt für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft, die im September in Nizza stattfindet. Das teilt der Club mit.

Lange Wettkampfpause

Zwei Jahre lang hatte demnach Jörg Scheiderbauer Wettkampfpause im Ironman-Kosmos. Zwar war er bei zahlreichen Ironman- und Ironman-70.3-Events als Trainer vor Ort, sein letzter eigener Wettkampf unter der Ironman-Flagge habe allerdings im Juni 2023 in Nizza stattgefunden. Nun feierte der Offenburger ein eindrucksvolles Comeback.

Vorsprung ins Ziel gerettet

Bei angenehmen Wassertemperaturen von rund 24 Grad Celsius sei am Samstagmorgen um 6:30 Uhr der Startschuss gefallen. Scheiderbauer zeigte eine solide Schwimmleistung und erreichte als Zweiter seiner Altersklasse die erste Wechselzone. Auf dem 90 Kilometer langen Radkurs konnte er sich an die Spitze setzen und seine Konkurrenten auf Abstand halten. Beim zweiten Wechsel lag er mit vier Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten der Altersklasse M45, dem Belgier David Dhooge. Beim Laufen konnte Dhooge jedoch Zeit gutmachen, und es entwickelte sich ein spannender Zweikampf, der bis zum Schluss offen geblieben sei. Scheiderbauer habe dagegen gehalten und rettete schließlich einen Vorsprung von 20 Sekunden ins Ziel.

Ironman Siegerehrung

Besonders hervorzuheben sei, dass Scheiderbauer in dem stark besetzten Rennen mit rund 1.000 Athleten aus aller Welt mit einer starken Endzeit von 4:15:22 Stunden am Ende Platz 17 in der Gesamtwertung aller Altersklassen belegte.

Start in Nizza noch offen

Mit diesem Sieg sicherte sich der erfahrene Triathlet und Profitrainer gleichzeitig einen der begehrten Slots für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza. Ob Scheiderbauer tatsächlich an der Startlinie stehen wird, sei jedoch noch offen und hängt vom Saisonverlauf der professionellen Triathleten ab, die er betreut.

Auch als Trainer tätig

„Je nachdem, wie viele meiner Profi-Athleten sich einen Slot für die Ironman 70.3 WM sichern können, werde ich im Sommer entscheiden, ob ich selbst in Nizza starte oder das Rennen ‚nur‘ von der Seitenlinie aus verfolge“, so ein glücklicher Scheiderbauer nach dem Rennen im Oman. „Denn dann bin ich als Coach neben der Rennstrecke gefragt – nicht auf der Rennstrecke.“

Scheiderbauer ist nicht nur als aktiver Athlet erfolgreich, sondern auch als Manager des Racextract Schnitzer Triathlon Profi Teams sowie als Trainer namhafter Athleten wie Jonas Hoffmann, Dominik Sowieja und Cedric Osterholt tätig.

Weitere Infos über unsere Athleten finden Sie hier: https://racextract.com/racextract-racing-team/

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