Food & Lifestyle

Genuss trifft Geschichte: Weinstadtführungen mit Verkostungen prägen Offenburgs touristisches Profil

Weinstadtführung in Offenburg
© Archiv Stadt Offenburg – Weinguide Winfried Köninger (l.) mit Dionysos im Bunde.
Genuss, Geschichte und Wein vereint in einem Rundgang: Die Weinstadtführungen in Offenburg gelten bundesweit als besonderes weintouristisches Format. Seit 2009 verbindet das Stadtmarketing klassische Stadtführung mit moderierter Outdoor-Weinprobe und sieben Ortenauer Weinen aus Fessenbach, Zunsweier oder Ortenberg. Der zweistündige Spaziergang durch Altstadt und Rebgürtel macht Offenburgs Rolle als Weinzentrum erlebbar – und startet 2026 erneut Ende April mit mehreren Terminen.

Landschaftsprägendes Element

Nicht nur wegen der stattlichen 250 Hektar großen Rebenfläche, welche den Ortsteilen, Rammersweier, Fessenbach, Zell-Weierbach, Zunsweier und Ortenberg, den Charakter von Rebdörfern verleihen. Der Rebgürtel bildet auch das herausragende landschaftsprägende Element im Offenburger Süden und Osten. Die Stadt ist darüber hinaus neben Freiburg badisches Weinzentrum mit überregional bedeutsamen Veranstaltungen, wie die Stadt Offenburg in einer Pressemitteilung schreibt.

Tradition seit 2009

Es sei einst der politische Wille des Offenburger Stadtparlamentes gewesen, Offenburg als Weinstadt mit noch mehr weintouristischen Merkmalen zu profilieren. Die damaligen „Protagonisten“ Tanja Keck und Hugo Haag vom Stadtmarketing, sowie Winfried Köninger, Geschäftsführer des kommunalen Weingutes Schloss Ortenberg, nahmen sich im Jahr 2009 des Themas an und setzten eine Idee um, die bundesweit wohl einmalig ist. Sie integrierten eine Stadtführung mit einem Stadtführer und einer „Outdoor Weinprobe“ mit einem Weinguide als Moderator.

Attraktiver Innenstadtbereich

Die Kenner:innen führen demnach durch den attraktiven Innenstadtbereich und unterbrechen an passenden Orten zur Verkostung eines Weines und vermitteln dabei Wissenswertes zur Stadt und zum Wein. Sieben Weine der klassischen Ortenauer Rebsorten in verschiedenen Geschmacksrichtungen von den Offenburger Weinbaubetrieben begleiten den zweistündigen Rundgang.

Endstation Ursulasäule

Dieser führt, beginnend am Historischen Rathaus, am Stadtbuckel hinunter zum Dionysos, hinein in den Zwingerpark, hoch zum Ölberg und Vinzentiusgarten, über den Marktplatz in die Spitalstrasse zum Salzhaus/Andreas, mit Endstation an der Ursulasäule. Die Schönheit und die Geschichte der Altstadt mit der einzigartigen Kombination der ungezwungenen Verkostung erlesener Weine sei ein Erlebnis nicht nur für Weinliebhaber, sondern auch für alle, die Offenburg näher kennen lernen möchten.

Hoher Genuss- und Erlebniswert

Winfried Köninger, als Weinguide seit der ersten Stunde dabei: „Es ist eine zweistündige Genusstour durch die schönsten und geschichtsträchtigsten Plätze und Gebäude der Innenstadt mit einem hohen Genuss- und Erlebniswert. Die Teilnehmer:innen vermitteln durch ihre Rückmeldungen Erfolgserlebnisse“. Was einst mit den offenen Weinstadtführungen im Jahr 2009 mit sechs Terminen begann, hat sich durch viel Zustimmung und Weiterempfehlungen auf jetzt rund 30 Termine jährlich ausgedehnt.

Außergewöhnlicher Stadtrundgang

Gruppen jeglicher „Couleur“ würden sich dieses außergewöhnlichen Stadtrundgangs erfreuen. Ob Firmengruppierungen, Vereine, Freundeskreise, Familien, bis hin zu Junggesellenverabschiedungen – die Teilnehmerstruktur sei sehr vielfältig. Stadtmarketing-Chef Stefan Schürlein: „Die Weinstadtführungen sind für die Weinstadt Offenburg ein wertvolles imageprägendes Element“.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist bei Serkan Benakay, Telefon 0781/82-2203, oder per E-Mail an stadtmarketing@offenburg.de erforderlich. Preis pro Person: 17 Euro.

Termine 2026

·       Sa., 25. April, 18 Uhr

·       Fr., 8. Mai, 18 Uhr

·       Fr., 17. Juli, 18 Uhr

·       Sa., 15. August, 18 Uhr

·       Fr., 18. September, 17 Uhr

·       Sa., 10. Oktober, 17 Uhr

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