Unter dem Motto „Arena – gut überDACHt“ fand vergangene Woche im Europa-Park Dome die feierliche Landespreisverleihung des diesjährigen Schülerwettbewerbs Junior.ING statt. Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg (INGBW) zeichnete dabei die kreativsten und technisch anspruchsvollsten Stadionmodelle von Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Bundesland aus, wie die INGBW in einer Pressemitteilung schreibt.
Instrument der Nachwuchsförderung
Mit insgesamt 505 eingereichten Modellen von 114 Schulen verzeichnete der Wettbewerb demnach erneut eine beeindruckende Resonanz. Der Schülerwettbewerb Junior.ING sei ein zentraler Höhepunkt im Kalender der INGBW und diene als wichtiges Instrument der Nachwuchsförderung. Ziel sei es, jungen Menschen spielerisch das breite Aufgabenspektrum von Ingenieuren näherzubringen und die Begeisterung für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu wecken. Der Wettbewerb verbindet dabei die Freude an der Kreativität mit den Herausforderungen des technischen Bauens.
Einblicke in reale Großprojekte
Die diesjährige Aufgabe „Arena – gut überDACHt“ habe die Teilnehmenden herausgefordert, Orte für große Emotionen und Menschenmengen zu entwerfen, die gleichzeitig sicher und ästhetisch anspruchsvoll sind. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Schnuppervorlesung von Dr.-Ing. Michael Schäfers des renommierten Büros schlaich bergermann partner (sbp), der als Stadionexperte Einblicke in reale Großprojekte gab und so die Brücke von den Schülermodellen zur beruflichen Praxis schlug, wie es weiter heißt.

Fotos: Europa-Park
Kreativität und Phantasie
„Der Schülerwettbewerb Junior.ING ist für uns als Ingenieurkammer nicht nur Nachwuchsförderung. Er ist vielmehr eine Herzensangelegenheit und auch ein Höhepunkt des Jahres. Es geht bei diesem Wettbewerb um das Entwerfen und Gestalten, um Kreativität und Phantasie, dies alles aber in Verbindung mit Technik und Ingenieurwissenschaft. Das diesjährige Thema Arena war sehr anspruchsvoll, Stadien gehören ohne Zweifel zu den komplexesten, aber auch wirkmächtigsten Ingenieurbauwerken, die es gibt“, wird Prof. Dr. Stephan Engelsmann, Präsident der INGBW, zitiert.
Auch Theresa Schopper, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport hat sich geäußert: „Tüfteln, Konstruieren und Ideen in die Praxis umsetzen: dafür steht der Schülerwettbewerb Junior.ING seit vielen Jahren. Wettbewerbe dieser Art mit ihren Möglichkeiten, technisch-kreativ das Machbare auszuloten, sind für die Industrie, die Forschung und das Handwerk in Baden-Württemberg von großer Bedeutung, denn hier entdecken die MINT-Köpfe von morgen ihre Leidenschaft und ihr praktisches Talent.“
Die Platzierungen in der Übersicht:
Alterskategorie I (bis Klasse 8):
• 1. Platz: Modell „Arena Incomparabilis“ – Fritz Mayer, Maria Schneider, Luca Belandt
(Gemeinschaftsschule Ochsenhausen-Reinstetten)
• 2. Platz: Modell „Lichtwandel“ – Cornelius Schwarz, Matthias Schwarz, Anja Schwarz
(Gymnasium Korntal/ FES Strohgäu)
• 3. Platz: Modell „CocoDome“ – Jari Beller (Realschule Schömberg in Kooperation mit der
Grundschule Dunningen)
Alterskategorie II (ab Klasse 9):
• 1. Platz: Modell „Fleur d‘Unité“ – Mara Lea Bantle, Lonna Freudenmann (Kepler-
Gymnasium) -Aus DSGVO-Gründen können wir leider kein Bild zur Verfügung stellen-
• 2. Platz: Modell „Olympus“ – Carlotta Ladanyi, Sara (Nennung des Nachnamens nicht
erwünscht), Sara Weisser (Schiller-Gymnasium Pforzheim)
• 3. Platz: Modell „Sky of Leafs“ – Philip Bota, Benedikt Graf (Schülerforschungszentrum
Südwürttemberg e.V.)
Siehe auch hier:
25 Jahre Science Days: Europa-Park feiert MINT-Faszination mit Experimenten und Shows für Schüler