Großer Erfolg für die regionale Energieversorgerin Badenova: sie wird für ihren neuen Markenauftritt (wir berichteten) gleich doppelt mit dem renommierten German Brand Award 2026 ausgezeichnet. Mit dem Rebranding will das Unternehmen die Transformation zur aktiven Gestalterin der Energie- und Wärmewende sichtbar und erlebbar machen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Die Auszeichnung würdige das umfassende Rebranding von Badenova, das in der Wettbewerbsklasse „Excellence in Brand Strategy and Creation“ gleich in zwei Kategorien überzeugte: „Brand Design – Corporate Brand“ sowie „Brand Innovation of the Year“. Der vom German Design Council vergebene Preis gilt als etabliertes Qualitätssiegel für strategisch erfolgreiche Markenführung und unterstreiche die Bedeutung des Projekts.
Mit dem Rebranding, das gemeinsam mit den Agenturen teufels und KMS Team realisiert wurde, sei diese Transformation nun sichtbar. Nachdem der bisherige Auftritt aus den frühen 2000er-Jahren den Wandel des Unternehmens nicht mehr ausreichend abgebildet habe, stehe das neue Erscheinungsbild für eine geschärfte Rolle in einer sich grundlegend wandelnden Energiewelt.

Das neue Markendesign von Badenova wurde gewürdigt. Foto: Badenova / teufels
„Unser Produktportfolio hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert und wir möchten der smarte Lösungsanbieter Nummer eins sein“, wird Manuel Zimmermann, Leiter Unternehmenskommunikation bei Badenova, zitiert. „Unser Anspruch war es, diese Veränderung von Badenova nicht nur zu kommunizieren, sondern über die Marke erlebbar zu machen. Denn als Versorgungsunternehmen gehören wir zur Lebenswelt der Menschen. Unsere neue Marke kommt genau dort an. Sie wird Teil des Lifestyles.“
Der Anspruch von Badenova sei es, sich „noch stärker“ an den Bedürfnissen der Menschen zu orientieren. Erreicht werden soll dies durch klare Orientierung, verständliche Kommunikation und entsprechende Angebote. Dieser Anspruch werde durch den neuen Markenauftritt im Alltag der Menschen nun erlebbar.

Die Jury würdigte demnach insbesondere die klare Neupositionierung, die verdichtete Dachmarkenarchitektur sowie ein Erscheinungsbild, das Bewegung, Verantwortung und regionale Verbundenheit sichtbar mache. Das „Dynamic B“ gebe der Transformation ein prägnantes Zeichen und stelle zugleich den Bezug zur Energie- und Wärmeinfrastruktur her, während barrierefreies Design und reduzierte digitale Komplexität die Nutzbarkeit über alle Kontaktpunkte hinweg stärkten.
Besonders relevant sei die Verbindung aus struktureller Vereinfachung, digitaler Orientierung und interner Aktivierung. Besonders hervorgehoben werde auch die interne Perspektive: Mitarbeitende hätten den Markenprozess aktiv mitgeprägt und sorgten laut Jury so für hohe Identifikation und Verbindlichkeit. Diese Verbindung aus strategischer Klarheit, digitaler Ausrichtung und interner Aktivierung mache das Projekt besonders relevant.
„Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg: Unser neuer Markenauftritt ist kein Selbstzweck, sondern Ausdruck unserer Transformation. Wir entwickeln uns konsequent weiter, hin zu einer aktiven Gestalterin der Energie- und Wärmewende in der Region. Dass dieser Anspruch nun auch extern bestätigt wird, ist für uns ein starkes Signal“, resümiert Hans-Martin Hellebrand, Vorstandsvorsitzender der Badenova.

So sieht der begehrte German Brand Award aus. Foto: Badenova
Für Badenova ist die doppelte Auszeichnung eine wichtige Bestätigung der eigenen Entwicklung. Der German Brand Award stehe damit nicht nur für gelungene Markenarbeit, sondern für einen glaubwürdigen Nachweis von Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit. Die Marke werde so zum sichtbaren Ausdruck der unternehmerischen Veränderung.
Bis 2035 möchte Badenvoa jährlich 1 Gigawatt grünen Strom sowie 1 Terawattstunde grüne Wärme erzeugen. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.700 Mitarbeitende und will die Transformation mit in der Region voranbringen. Badenova ist eigenen Angaben zufolge das größte regionale Energieversorgungsunternehmen in Südbaden und eine treibende Kraft der Energie- und Wärmewende. Gegründet wurde Badenova mit Sitz in Freiburg im Breisgau 2001 und hat über 90 Städte und Gemeinden als kommunale Anteilseigner.
Gemeinsam mit ihren Töchtern Badenova Erneuerbare, Badenova Netze und Badenova Wärmeplus erwirtschaftete die Energieversorgerin im Geschäftsjahr 2024 einen Gewinn von 57,3 Millionen Euro und investierte gleichzeitig 143 Millionen Euro in den Ausbau und die Transformation der Energie- und Wärmeinfrastruktur.
red/Wolfgang Huber
Siehe auch hier:
Wasserstoffstrategie von badenovaNetze: Letter of Intent von BSW und Koehler haben weiter Bestand