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Film, Begegnungen, Workshops für Vielfalt und Dialog: Aktionswochen gegen Rassismus in Oberkirch 2026

Szene aus "Surf on Europe"
© VEYVEY – Szene aus dem Dokumentarfilm „Surf on, Europe!“, der in Oberkirch gezeigt wird.
Mit Film, Begegnungen und Mitmachaktionen beteiligt sich Oberkirch 2026 an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Gemeinsam mit PAuLA e. V. und Kommunales Kino Oberkirch entsteht vom 14. bis 28. März ein vielfältiges Programm für Dialog, Vielfalt und Zusammenhalt – von Kaffeestunden und Diskussionsfilm bis zu Schulprojekten, Workshops und Aktionen im öffentlichen Raum unter dem Motto „100 % Menschenwürde“. Auftakt: eine „Brasilianische Kaffeestunde“.
Zahlreiche Veranstaltungen

Oberkirch beteiligt sich auch 2026 an den Internationalen Wochen gegen Rassismus und setzt gemeinsam mit dem PAuLA e. V. und dem Kommunalen Kino Oberkirch ein Zeichen für Menschenwürde, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ finden rund um den offiziellen Aktionszeitraum vom 16. bis 29. März 2026 zahlreiche Veranstaltungen und Projekte statt. In Oberkirch beginnt das Programm bereits am 14. März und endet am 28. März, wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt.

Auftakt und öffentliche Veranstaltungen

Den Auftakt bildet am Samstag, 14. März, von 10:00 bis 12:00 Uhr eine Eröffnungsveranstaltung im Bürgertreff. Im PAuLA-Café lädt eine brasilianische Kaffeestunde zur Begegnung ein. Besucherinnen und Besucher können sich auf dem Marktplatz zudem mit einem bunten Händedruck auf einem Vielfaltsbanner verewigen und so ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt setzen. Das Banner wird anschließend vor dem Casino in der Straßburger Straße aufgehängt.

Vom 17. bis 28. März präsentiert die Mediathek einen Büchertisch zum Thema Rassismus und stellt Literatur zur Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Vielfalt bereit.

Filmvorführung in der Mediathek

Am Donnerstag, 19. März, wird um 19:00 Uhr in der Mediathek der Film „Surf on, Europe!“ gezeigt, der drei Surfbegeisterte beim Wellenreiten begleitet und dabei zeigt, wie sie sich unterschiedlichen Formen der Diskriminierung sowie sozialen und politischen Herausforderungen stellen. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Bildregisseur und Kameramann Noah von Thun statt, das Gelegenheit zur vertieften Diskussion bietet.

Der Dokumentarfilm begleitet drei Surfbegeisterte beim Wellenreiten – vor traumhafter Kulisse an den Küsten Westeuropas und schildert, wie sie sich sozialen und politischen Herausforderungen stellen.

Filmszene "Surf on Europe"

Szene aus dem Film „Surf on Europe“. Foto: VEYVEY

Infos über Flucht und Migration

Den Abschluss der Aktionswochen bildet am Samstag, 28. März, von 10:00 bis 12:00 Uhr eine Veranstaltung auf dem Markt und im Bürgertreff. Das Kolping-Mitmachmobil informiert über Flucht und Migration und bietet interaktive Angebote. Parallel dazu lädt das PAuLA-Café zu einer irakischen Teestunde ein.

Projekte in Schulen und Stadtgesellschaft

Auch Schulen und weitere Einrichtungen beteiligen sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mehrere Klassen der Realschule Oberkirch sowie des Hans-Furler-Gymnasiums befassen sich im Englischunterricht mit dem Film „Surf on, Europe!“ und vertiefen die Inhalte im Unterricht.

Der „Baum der Verbundenheit“

Das Mitmachmobil des Kolping-Netzwerks für Geflüchtete steht ganztägig auf den Schulhöfen der Realschule Oberkirch und des Hans-Furler-Gymnasiums und bietet Workshops zu den Themen Flucht und Migration an.

Gemeinsam mit dem Café Abraham wird zudem der „Baum der Verbundenheit“ auf dem Rathaushof neu gepflanzt. In Kooperation mit PAuLA e. V. entstehen weitere Vielfaltsbanner für die Schulhöfe der Johann-Wölfflin-Grundschule, der August-Ganther-Schule, der Realschule Oberkirch und des Hans-Furler-Gymnasiums.

Bundesweite Aktionswochen

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden jährlich rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März statt und werden bundesweit von der Stiftung gegen Rassismus koordiniert. Ziel ist es, ein klares Zeichen für Menschenwürde, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander zu setzen sowie Diskriminierung und Rassismus entschieden entgegenzutreten.

Unterstützt wird das Programm von den Stadtwerken Oberkirch, der Städtischen Baugesellschaft, dem Lions Club Oberkirch-Schauenburg, dem Kolping-Netzwerk für Geflüchtete und der Europäischen Union. Durch ihren Beitrag halten sie das Engagement für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort hoch.

Breite Aktionen gegen Rassismus und für Verständigung finden beim Ortenau Journal Eingang in die Good News!

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